Der beste Wahlwerbespot, den ich jemals gesehen habe, ist der aktuelle von John McCain:
Winston Churchill für McCain. Warum können Hillary und Obama dem nichts entgegensetzen? Weil sie eben nicht in dieser Tradition stehen. Weil sie den Mainstream verkörpern. Weil ihr Kampf kein Kampf ist, sondern ein Nachgeben in das Populäre; sei es Health Care oder Irak.
Das Unpopuläre zu vertreten; Durchhalten, Kämpfen, Verluste hinnehmen: Das ist es, was die westliche Welt jetzt so dringend braucht. Sie braucht keinen zweiten Jimmy Carter. Sie braucht - gerade heute - einen zweiten Winston Churchill.
Tatsächlich lese ich gerade Der zweite Weltkrieg von Churchill, und es ist erschreckend, mit wie vielen Parallelen des Appeasement man es heute zu tun hat. Daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Das Abwarten, das Prinzip des Pazifismus, die Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen; all dies hat unsere Zivilisation die Opfer von Holocaust und Weltkrieg gekostet. Kein Gegenargument dazu war bisher schlüssig.
In dieser Zeit von unübersichtlicher Multipolarität, weltweitem Terrorismus und ernsthafter Bedrohung durch den politischen, mit Nuklearwaffen ausgerüsteten Islam, darf kein Feigling ins Weiße Haus einziehen. Never give in, except to convictions of honor, and good sense. Never Yield to Force.
Das ist so wahr.
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