Hier gibt es George W. Bushs komplette Rede zur Lage der Nation, hier eine 11minütige Zusammenfassung.
Man kann sagen was man will, und bezüglich seiner Artikulationsschwierigkeiten setzt sich Bush sicher weiterhin einem gewissen Spott aus, aber die diesjährige State of the Union Adress ist die Rede eines Präsidenten, der seinen Kurs hält.
Im Irak ist es seit Petraeus besser geworden, Bush bleibt bei einer Tax Cut Politik gegen viele Widerstände, erklärt dem Kongress gar, er werde jedes Gesetz, das Steuererhöhungen vornimmt, mit einem Veto versehen zurückschicken. Während Bill Clinton der Präsident der Meinungsumfragen war, entscheidet für Bush die Integrität seiner Wahlversprechen. Bemerkenswert und vorbildlich.
Der einzige Nachteil (dazu später mehr) des amerikanischen Wahlsystems, in dem durch das besondere Mehrheitswahlrecht auch Parteien und Fraktionen weitgehend aufgehoben sind, ist dieses ewige Klatschen und Aufstehen nach jedem in seiner Allgemeinheit zuzustimmenden Wort des Redners. Damit macht sich der US-Kongress in europäischen Augen sicher zum Clown. Andererseits: Wer wie in Deutschland trotz inhaltlicher Zustimmung zum Redner ihm aufgrund anderer Parteizugehörigkeit den Applaus verweigert: Wirkt ebenso affig.







Time for Change – time for Obama:
http://dominikhennig.blogspot.com/2008/01/america-needs-change.html