Robert Tracinski erklärt seine Abneigung gegen John McCain mit der konsequenteren ökonomischen Agenda von Rudy Giuliani (via) und hat damit nur bedingt recht: Wer in einer linken Stadt wie New York 8 Jahre lang als Bürgermeister amtiert, muss ein Radikal-Pragmatiker sein. Und tatsächlich hat sich Giuliani in office auch aktiv gegen Steuersenkungen eingesetzt.
Das entscheidende Argument für John McCain gegen Giuliani ist aber nicht seine Wirtschaftspolitik (sein Einsatz gegen den Bush Tax Cut sehe auch ich kritisch), sondern dass er erheblich wählbarer ist. Die Republikaner sollen schließlich nicht ihre Ideale deklarieren, sondern einen Präsidentschaftskandidaten aufstellen, der Hillary schlagen kann.







Tracinski schätzt die Programmatik von Giuliani, weniger seine in der Vergangenheit gezeigte politische Praxis. Ist dies ein pro-McCain-Blog? Seltsam!
Ein völlig John McCain ergebener Blog, allerdings. Und was zum Teufel ist daran seltsam?